Liebe Freundinnen und Freunde der Kleinkunst in der Heimat

Ticketbuchungen sind wieder normal über unser Ticketformular oder telefonisch möglich.

WICHTIGER HINWEIS: Bei uns gilt die Zertifikatspflicht – Tickets und Zutritt erhalten nur Personen mit einem gültigen Covid-Zertifikat (Geimpft, Genesen, Getestet). Für die Verifizierung der Personalien beim Einlass ist ausserdem ein persönlicher Ausweis erforderlich. Die restlichen Schutzmassnahmen werden in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Bundes und des Kantons umgesetzt. Bitte informieren Sie sich darüber in unserem stets aktualisierten Schutzkonzept. Kurzfristige Absagen oder Verschiebungen bleiben weiterhin vorbehalten; Gäste mit Ticketreservationen werden gegebenenfalls direkt informiert.

 

Das gesamte Team der Bühne Heimat mitsamt seinen ehrenamtlichen Helfenden sowie unsere Künst­lerinnen und Künstler können es kaum erwarten, Sie wieder zu begrüssen!

Mittwoch, 20. Oktober 2021, 20.30 Uhr

Die Wellküren: «Abendlandler»

Die Wellküren, Gründerinnen der STUGIDA-Bewegung (Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes), verteidigen und feiern in ihrem Programm das freie Abendland und den Abend an sich. Mit bayerischem Dreigesang gegen stumpfe Einfalt. Sie blasen den Leitkultur-Marsch, spielen Mozarts A-Dur Klaviersonate in G-Dur auf Hackbrett, Harfe und Gitarre, haben extra Bass-Ukulele gelernt für ihre Nina-Simone-Hommage «Mei Oida, der schaut auf mi» im Stubenmusik- Format. Sie analysieren «Die Hormonelle Demenz von Männern im Wechsel» und bekennen überzeugt, dass auch der nicht mehr ganz so junge Mensch noch was empfinden kann!

Abendlandler ist besonders geeignet für Menschen, die – auch wenn’s dunkel wird – den Humor nicht verlieren. Nach über 30 Jahren auf der Bühne sind die Schwestern darin wahre Expertinnen geworden. Menf jubelt: Juhuu!

Bayrische Mundart | Einlass/Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–


Samstag, 23. Oktober 2020, 20.30 Uhr – ABGESAGT

Supersiech: «plange»

Aus organisatorischen Gründen müssen wir diesen Event leider absagen. Personen mit Ticketreservationen werden direkt informiert. Wir freuen uns, «SUPERSIECH» bei anderer Gelegenheit wieder auf der Bühne Heimat zu begrüssen!


Donnerstag, 28. und Freitag, 29. Oktober 2021, jeweils 20.30 Uhr

schön&gut: «Aller Tage Abend»

Gemeindepräsident Kellenberger ist am Rotieren. Auf der Schönmatt, hoch über Grosshöchstetten, liegt heute die Zukunft in der Luft: Drei wuchtige Windräder. Das Volk hat er mit Würsten und Aktien so gut wie im Sack, wäre da nicht eine ominöse Aktivistin, die drauf und dran ist, ihm den Wind aus den Rädern zu nehmen. Die Segel hingegen setzt Matrosentochter Katharina Gut, während Metzgerssohn Georg Schön seit Neustem auf Tofu steht. Kurz und gut: Grosshöchstetten dreht ganz schön am Rad. Doch das wird jäh gebremst, aus heiterem Himmel, und plötzlich steht die Zukunft in den Sternen. Und vielleicht muss nicht nur das Rad neu erfunden werden ...

Der sechste Streich von schön&gut bringt einmal mehr Wortwitz, Gesang, geistreiche Satire und grenzenlose Fantasie. Menf schwelgt: Die wunderbarste neverending story – auf dass sie noch lange gespielt wird!

Mundart | Einlass/Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag, 5. November 2021, 20.30 Uhr

Annette Burkhardt: «Monocle»

Anna-Lena Bopp ist Optikerin mit Leib und Seele. Sie schaut ihren Kund*innen tief in die Augen – und prompt in die Seele. Ein Glück, schaffen Brillengläser und Wegwerflinsen etwas Distanz. Denn was die Fachfrau in ihrem Alltag zu sehen bekommt, ist klar wie Klossbrühe und trüb wie Tinte. Anna-Lena Bopp tut, was sie am besten kann. Mit einem Lächeln auf den Lippen und feuriger Wut im Bauch blickt sie den Tatsachen ins Auge – und den Kund*innen hinter die Gleitsichtgläser. Im täglichen Kampf gegen Glaukom und Katarakt wächst ihre Erfahrung – und ihre Geduld schrumpft. Da hilft nur eins: die klare Sicht auf die Dinge. Um den Durchblick zu kriegen, schielt Anna-Lena Bopp ins Reich der Fantasie. Und während sie weiter mit Bindehautentzündung und Makuladegeneration flirtet, singt sie sich Linse für Linse bis zum Südpol – wo die Pinguine über die Sonnenbrillen der Tourist*innen herfallen. Ihr Blick verschwimmt, und ihr wird klar: Optik ist bloss eine Frage des Standpunkts.

Monocle, das Solostück von Annette Burkhardt, ist herzlich schräg und deftig menschlich. Zwinkernden Auges fegt die Autorin ihrem Publikum den Staub von den Brillengläsern und schafft freie Sicht auf die Abgründe des Alltags. Keine Frage, dieses Stück geht unter die Haut, ans Herz und ins Auge!

Mundart | Einlass/Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–


Donnerstag, 11. und Freitag, 12. November 2021, jeweils 20.30 Uhr

Les trois Suisses: «Vagabund»

Jetzt stehen sie da die zwei Strassenmusiker, aber nicht in der Einkaufspassage des Ortes sondern auf der Bühne. Resli und Pascal sind von der Kulturveranstalterin spontan ins lokale Kleintheater mit zahlendem Publikum eingeladen worden und sollen nun 90 Minuten lang ihre grössten Hits darbieten.

Das ist für die beiden Vagabunden alles andere als einfach, denn ihr normales Strassen-Programm dauert bloss 25 Minuten. Diese ungewohnte Situation zwingt die beiden zu hochstaplerischen Ausschweifungen. Sie schwadronieren über ihr abenteuerliches Strassenmusikerleben, geben haarsträubende Geschichten zum Besten, komponieren ad hoc, graben uralte Songs aus ihrem Repertoire aus und spielen sich um Hemd und Kragen.

«Vagabund» ist Unterhaltung erster Güte: witzig, launig und hochmusikalisch.
Menf kann’s kaum erwarten: Das kleinste Trio der Welt ist zurück bei seinen Wurzeln.

Mundart | Einlass/Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag, 19. November 2021, 20.30 Uhr

Gewinnerin des Jungsegler
Nachwuchs-Wettbewerbs 2021

Zarina Tadjibaeva: «Zarina zeigt den Vogel»

Zarina überzeugt mit einem engagierten und intelligenten Stück über unser Asylwesen. Aus der Perspektive einer Gerichts-und Behördendolmetscherin, die sich auch bei schwierigen Verhandlungen keine Emotionen erlauben darf, gibt sie berührende Einblicke in ihren beruflichen Alltag. Dabei betrachtet sie – satirisch überspitzt – fluchende Richter, skeptische Befrager, sprachlose Gesuchstellerinnen, rassistische Migranten, kampfbereite Helfer*innen und auch jene, die aus Schicksalsschlägen Kapital schlagen.

Menf zitiert die Fachjury: «Zarina regt in ihrem Programm frisch, frei und originell zum Nachdenken an!»

Mundart | Einlass/Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–


Samstag, 4. Dezember 2021, jeweils 20.30 Uhr

Gunkl: «So und anders – eine abendfüllende Abschweifung»

Es gibt verschiedene Arten von Unterschieden; es gibt quantitative und qualitative Unterschiede. Bei quantitativen Unterschieden geht es um «Mehr oder Weniger» und bei qualitativen Unterschieden geht es gleich einmal um «Anders». Und der Unterschied zwischen diesen Unterschieden ist qualitativ. Also 1:0 für qualitative Unterschiede. Aber qualitative Unterschiede werden oft einmal quantitativ hergestellt; da wird etwas solange mehr, bis es nicht nur mehr ist sondern grundsätzlich anders. Also 1:1.

Ob man das als einen Hinweis für Gerechtigkeit im Universum sieht oder nicht, hängt vermutlich davon ab, wie oft man schon Gerechtigkeit dringend gebraucht hat.

Menf ganz Ohr: Ob er eine Gebrauchsanweisung oder die Welt erklärt – ich hör’ ihm einfach gerne zu.

Angepasstes Wienerisch | Einlass/Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 10. Dezember 2021, 20.30 Uhr
ZUSATZVORSTELLUNG!

Freitag, 17. Dezember 2021, 20.30 Uhr
AUSVERKAUFT!

Veri: «Rück-Blick 2021»

Bereits zum fünfzehnten Mal blickt Veri auf die ihm eigene kabarettistische Art auf die Miseren des vergangenen Jahres zurück. Ein Jahr, in dem unverschämte Diebe entweder als Kriminelle ins Gefängnis oder als Impfdrängler in die Talkshow kommen. Ein Jahr, in dem für gekaufte Politiker die Unschuldsvermutung und fürs gewöhnliche Volk die Coronagesetze gelten. Ein Jahr, in dem maskierte Schweizer*innen ein Verhüllungsverbot in die Verfassung schreiben und egoistische Volksvertreter ihre Maske fallen lassen. Ein Jahr, in dem die Grossen Boni einstreichen und die Kleinen den Gürtel enger schnallen müssen. Ein Jahr, in dem wieder alles anders, aber nichts besser wird. Eigentlich ein Jahr zum Vergessen, wenn es nicht zum Lachen wäre.

Veri bilanziert und kommentiert. Nicht immer politisch korrekt, aber witzig und träf.

Menf sagt voraus: ein nicht ganz virenfreier Abend – nur im übertragenen Sinne natürlich!.

Mundart | Einlass/Bühne-Bar ab 19.30 Uhr | Eintritt 35.–


Werden Sie Bühne-Genossenschafterin oder Genossenschafter!

Die 2014 gegründete «Genossenschaft Bühne Heimat Ehrendingen» hat den Teil der Liegenschaft, in der sich die Bühne seit 2009 befindet, gekauft und damit den Fortbestand des Kleinkunstbetriebs gesichert. Die ersten erfolgten Umbauten konnten die Qualität des Kleinkunstgenusses in der Bühne Heimat bereits wesentlich steigern. Allerdings stehen weitere dringliche Investitionen an – werden Sie darum «Mitinhaberin» oder «Mitinhaber» einer Kleinskunstbühne!

Alle weiteren Infos finden Sie auf unserer Website www.gnossi-heimat.ch