Liebe Freundinnen und Freunde der Kleinkunst in der Heimat

Ticketbuchungen sind normal über unser Ticketformular oder telefonisch möglich.

WICHTIGER HINWEIS: Bei uns gilt aktuell 2G – Tickets und Zutritt erhalten alle Personen mit einem gültigen Covid-Zertifikat und einem persönlichen Ausweis. In den Innenräumen besteht eine Maskentragpflicht. Die restlichen Schutzmassnahmen werden im Einklang mit den Vorgaben von Bund und Kanton umgesetzt. Bitte informieren Sie sich darüber in unserem stets aktualisierten Schutzkonzept. Kurzfristige Absagen oder Verschiebungen bleiben weiterhin vorbehalten; Gäste mit Ticketreservationen werden gegebenenfalls direkt informiert.

 

Das gesamte Team der Bühne Heimat mitsamt seinen ehrenamtlichen Helfenden sowie unsere Künst­lerinnen und Künstler können es kaum erwarten, Sie wieder zu begrüssen!

Samstag, 5. Februar 2022, 20.30 Uhr

Riklin & Schaub: «Was wäre wenn»

Roman Riklin und Daniel Schaub sind bestens bekannt als Mitglieder des Trios «Heinz de Specht», das sich 2019 auflöste. Bald schon aber stellten sich die beiden Songwriter die Frage WAS WÄRE, WENN sie zu zweit auf die Bühne zurückkehren wür- den? Natürlich würden die Multi-Instrumentalisten neue Mundart-Songs singen. Mal witzig, mal berührend, mal tiefgründig. Aber WAS WÄRE, WENN sie sich als Liebhaber von Katzen-Videos outen, einen Indianer-Tanz auf- führen und als Tatort-Kommissare einen Mord aufklären würden? Antworten auf diese Fragen liefert das Duo mit multimedialen Songerlebnissen, wie man sie noch nie gesehen hat. Menf sagt: auch zu zweit ganz gross!

Mundart | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag, 11. Februar 2022, 20.30 Uhr

Simon Chen: «Ausserordentliche Lage»

Was, wenn man auch die Klimakrise so bekämpfen würde?… Im dritten Programm von Simon Chen wird nach vorne geschaut. Denn nach der Krise ist vor der Krise. Wenn die Temperaturen steigen, aber die Bereitschaft zum Umdenken nicht, wenn Politiker heisse Luft ausstossen, ohne sie zu kompensieren, dann gibt es nur noch eins: Klare Führung statt Demokratie, Pressekonferenz statt Parlament. Werden der Bundesrat und sein CO2-Delegierter es schaffen, den Klimakollaps aufzuhalten? In diesem Katastrophen-Kabarett geht’s um nicht weniger als die Rettung der Welt. Menf: freut sich auf einen der besten CH-Satiriker.

Mundart/Hochdeutsch | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 35.–


Donnerstag, 17. Februar 2022, 20.30 Uhr

«Schluss damit!» – Eine satirische Jahresdiagnose

Eine Produktion der Oltner Kabarett-Tage mit Lisa Catena, Elisabeth Hart, Matthias Kunz und Rhaban Straumann (Strohmann-Kauz)

Eine Bernerin mit italienischen Wurzeln, ein Oberaargauer in Bern, eine Deutsche mit Schweizer Affinität und ein Oltner aus Leipzig werfen zusammen einen satirischen Blick auf das vergangene Jahr und suchen nach Pointen auch jenseits der Pandemie. Frech und scharfsinnig werden die Schweiz und der grosse Kanton sowie die wichtigsten Ereignisse des Jahres analysiert. Die abwechslungsreiche Jahresdiagnose misst Fieberkurve und Puls unserer Zeit. Damit ein Jahr zum Vergessen nicht ganz vergessen geht. Regie: Nicole Knuth

Menf weiss: Das knallt besser als jedes Silvesterfeuerwerk!

Mundart/Hochdeutsch | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag und Samstag, 25. /26. Februar 2022, jeweils 20.30 Uhr

Sabina Deutsch: «Friedau»

Romy macht’s nochmal. Sie, die zwanzig Jahre lang im Oberland die Wirt- schaft «Zur Friedau» geführt hat, musste das Gasthaus, in dem schon ihre Grossmutter und ihre Eltern wirtschafteten, aufgeben und es dem Abrissbagger überlassen. Angestachelt und begleitet von zwei ehemali- gen Stammgästen tut Romy jetzt noch einmal, was sie am besten kann: Gäste unterhalten mit wilden Geschichten und starken Liedern. Sie erzählt und besingt ihr Leben und das der «Friedau», einer der letzten Beizen. Am Ende des Abends wird die «Friedau» wieder zu dem, was sie lange Zeit war: ein Ort, an dem man sich wohl fühlt und eigentlich für immer bleiben möchte. Ein bebildertes, musikalisches Theaterstück mit Sabina Deutsch (Spiel/Gesang) und Pier Palù (Musik) Regie: Paul Steinmann Menf frohlockt: «Frölein, mir nämed no eis»!

Mundart | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 4. März 2022, 20.30 Uhr

Reto Zeller & Christian Riesen: «Lottenbachs»

Ein live-Hörspiel von zwei Künstlern und 6 Lautsprecherboxen.

Lottenbachs erleben den Ausnahmezustand: Vater ist im Notwehrmodus auf Kurzarbeit, Mutter führt ihr Golfclubsekretariat im Homeoffice-Keller, Fünftklässlerin Lisa kämpft sich nachts durch Clash-of-Clans-Welten, und der 15-jährige Leo tut alles, um das Familienglück irgendwie zusammenzuhalten. In seinem Lockdown-Tagebuch beschreibt er das Knacken im Gebälk des sonst doch prima abgestimmten Mikrokosmos seiner Sippschaft. «Lottenbachs» ist eine wunderbar-herzhaft-humorvolle Geschichte von Reto Zeller, musikalisch und atmosphärisch untermalt von Christian Riesen. Menf meint: Ein Herz- und Ohrenschmaus!

Mundart | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 11. März 2022, 20.30 Uhr

Fabian Lau: «Willkommen auf der Intensivstation»

Fabian Lau, Krankenpfleger und Satiriker, seit 30 Jahren auf der Bühne, seit zehn Jahren auf der Intensivstation. Und Sie haben jetzt die Wahl, wo Sie ihm lieber begegnen möchten. Er kann beides. Und alles erklären. Vielleicht haben Sie hinterher nicht unbedingt mehr Lust, Krankenpfleger zu werden; sicherlich haben Sie aber weniger Lust, Patient zu werden. Die neusten Erkenntnisse zum Paralleluniversum Krankenhaus, Survival-Training fürs Krankenbett, präventive Massnahmen zur Vermeidung längerer Arztkontakte... Sie werden danach nicht mehr nach einem Millionär Ausschau halten, den Sie heiraten können, Sie werden nach einem Krankenpfleger suchen. Nach so einem wie Fabian Lau. Bei ihm geht es auf der Bühne genauso zu, wie bei ihm auf Station: Gepflegt. Menf diagnostiziert: Schwarzhumorig, hintergründig und immer wahr.

Hochdeutsch | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 18. März 2022, 20.30 Uhr

Sarah Hakenberg: «Wieder da!»

Es gibt Zeiten, in denen uns das Lachen nur noch im Halse stecken bleibt, der letzte Witz erzählt ist und alle fröhlichen Melodien dieser Welt verklungen sind. Aber diese Zeiten sind zum Glück noch nicht angebrochen! Und deshalb hat die mit dem «Deutschen Kabarettpreis» ausgezeichnete Liedermacherin wieder einmal eine Menge neuer mitreissender Schmählieder, raffinierter Protestsongs und unverfrorener Ohrwürmer geschrieben: Über unpolitische CDU-Wähler beispielsweise, über schadenfrohe Vermieter, unentspannte Eltern und über amerikanische Präsidenten. Sarah Hakenberg haut vergnügt in die Tasten und schrummt ihre Ukulele. Besser wird die Welt dadurch auch nicht, aber zumindest besser erträglich. Freut euch auf einen Abend voller intelligenter Bosheiten, fröhlichem Charme und unwiderstehlicher Dreistigkeit! Menf schwärmt: Ebenso gern gesehen wie gehört!

Hochdeutsch | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 38.–


Donnerstag, 24. März 2022, 20.30 Uhr

compagnia bluff: «Maestro e Margherita

Eine explosive Revisitation des grossen Meisterwerks von Bulgakow! Musik, Bewegung und Magie unterhalten die Zuschauer in dieser Geschichte. Die drei Schauspieler der Tessiner Compagnia mimen 12 Figuren in einem als «moderne Commedia dell’arte» inszenierten Spektakel über Liebe, Kunst, Licht und Schatten. Von den clownesken bis zu den sensibleren Szenen – Maestro e Margherita ist ein Abenteuer zum Geniessen in einem Atemzug.

Menf sagt: Fantastisch im wahrsten Sinne – «Commedia dell’arte meets Monty Python»!

Deutsch/Italienisch, Weltsprache | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 38.–


Samstag, 2. April 2022, 20.30 Uhr

Ulan & Bator: «Zukunst» – Bei uns sitzen Sie in der irrsten Reihe

Zwei Herren finden zu ihrer Überraschung zwei Wollmützen, die sie sich neugierig auf den Kopf setzen. Was nun beginnt ist überraschend, inspirierend und virtuos. Mancher meint auch, es sei wahnsinnig. Denn unter den Mützen beginnen die beiden Anzugträger von Fantasie durchströmt Ulan & Bator zu sein. Ohne Einspieler, Effekte und Requisiten springen sie von einer Rolle in die nächste.

Dabei perlen aus den bunten Strickmützen irrwitzige Ideen: seien es Pina Bausch-tanzende Fabrikarbeiter, ein mutierter Käse, der Bleiberecht verlangt, politische Acapella-Minisongs, obskure Begegnungen zwischen zwei Nachbarn – was andere nicht einmal in Worte fassen können, wird von diesen beiden ziemlich anders gestrickten Kabarettisten einfach gespielt. Selbstverständlich gibt’s auch ein Wiedersehen mit Rudolf Nurejew, dem Stuhlkonzert und anderen ihrer Klassiker. Das vielfach preisgekrönte Duo braucht nicht mehr als eine leere Bühne, ihre Musikalität, ihr Theaterhandwerk und ihre legendäre Spielfreude. Menf versichert: Ulan & Bator sind zu wahr, um verrückt zu sein.

Hochdeutsch | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 38.–


Samstag, 30. April 2022, 20.30 Uhr

Peter Spielbauer: «Pfitsch Göng»

Das neue plastisch-elastische Solo-Theater-Stück des Philosokomikers Peter Spielbauer behandelt primär den Umstand, dass wir auf einer Kugel sitzen und durchs Weltall fliegen. Eine abstruse Situation! Wie gehen wir damit um? Spielbauer verdichtet Lösungsvorschläge in «PFITSCH GÖNG». Eine don-quichotische Übung mittels persönlicher Eckdaten zu kosmischen Koordinaten. Inklusive der kürzesten Geschichte der Menschheit ever; eventuell sogar mit Love-Story. Hört sich gross an, passt aber in einen Sack. Ein weiterer, herrlich poetischer Welterklärungsversuch von Peter Spielbauer.

Menf zitiert die NZZ: «Furioser Spielbauer-Kosmos, keine Sekunde unter Banalitätsverdacht!»

Hochdeutsch | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 35.–


Samstag, 7. Mai 2022, 20.30 Uhr

9 Volt Nelly: «Bäng! Bäng! Bäng!»

Zwei furchtlose Ex-Beauty-Queens aus Texas lassen ihr altes, tristes Leben mit einem Knall zurück, möchten berühmte Singer-Songwriterinnen werden und ganz nebenbei die grosse Liebe finden. Als «Whiskey Sisters« ballern und balladieren sie sich in die Herzen ihres Publikums, bewaffnet mit Gitarre, Steckenpferd und einem Optimismus, der sogar die brutalste Realität unter den Tisch trinken kann. Lea Whitcher und Jane Mumford, alias 9 Volt Nelly, hinterfragen lustvoll, böse und mit jeder Menge Eierstock-Country die Tücken moderner Rollenbilder und unser Streben nach der sogenannten Freiheit Auch in ihrem zweiten gemeinsamen Programm bewegt sich das Duo zwischen Musik, Comdedy, Punk und Nonsense. Menf loves it: schräg – frisch – unkonventionell!

Hochdeutsch (und etwas Englisch) | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 38.–


Freitag, 13. Mai 2022, 20.30 Uhr

Hart auf Hart: «Wollen Sie wippen?»

Ein Lesetheater von und mit Elisabeth Hart und Rhaban Straumann

«Wollen Sie wippen?» handelt von einer Schauspielerin und einem Schauspieler, die ein selbstgeschriebenes Stück lesen. Darin begegnen sich eine Frau und ein Mann auf einem Spielplatz. Erst zufällig, schliesslich immer wieder. Sie Deutsche. Er Schweizer. Mit gebührender Distanz nähern sie sich grossen Themen und scheuen sich nicht vor heiklen Fragen. Sprachliche Differenzen und kulturelle Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland sind ebenso ein Thema wie gesellschaftspolitische Aspekte. Selbst oberflächliche Klischees erhalten in ihrer Unterhaltung Tiefgang. Menf weiss: Die beiden sind ein Garant für feinsinniges Theater.

Hochdeutsch | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 35.–


Freitag, 20. Mai 2022, 20.30 Uhr

Christine Prayon: «Abschiedstour»

Vielleicht löst das Wort «Abschiedstour» bei Ihnen Verwunderung, Trauer oder gar Panik aus. Das macht nichts. Genauso ist es von mir und meinem Manage- ment beabsichtigt. Ein Abschied steigert den Marktwert dieses Kabarettpro- dukts durch die emotionale Aufladung nochmal um ein Vielfaches. Dabei spielt es keine Rolle, um welchen Abschied es geht:
Verabschiedet Christine Prayon sich von der Bühne? Möglich. Ist das Kabarett tot? Möglich. Wenn Politiker sich als Clowns versuchen, rennen die Clowns in die Politik. Oder reden wir hier von einem Abschied im ganz grossen Stil? Vom Ende des Kapitalismus? Möglich. – REINGELEGT! Natürlich nicht möglich. Der Kapitalismus ist das Hinterletzte, aber er ist alternativlos. Ende der Diskussion. Also welcher Abschied nun? Wie gesagt – es spielt keine Rolle. Hauptsache, Sie sind jetzt neugierig. Menf schwelgt: Eine grossartige Kabarettistin, bei der es auch zwischen den Zeilen viel zu hören gibt!

Hochdeutsch | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 38.–


...und an jedem Bühnenabend, im benachbarten Wirtshaus zur Heimat, ab 17.30 Uhr:

«Theater-Special»: 2- oder 3-Gänge-Auswahl-Menu 55.–/70.– pro Person

Platzreservationen können direkt im Ticketformular gemacht werden.

Werden Sie Bühne-Genossenschafter/in!

Die 2014 gegründete «Genossenschaft Bühne Heimat Ehrendingen» hat den Teil der Liegenschaft, in der sich die Bühne seit 2009 befindet, gekauft und damit den Fortbestand des Kleinkunstbetriebs gesichert. Die ersten erfolgten Umbauten konnten die Qualität des Kleinkunstgenusses in der Bühne Heimat bereits wesentlich steigern. Allerdings stehen weitere dringliche Investitionen an – werden Sie darum «MitinhaberIn» einer Kleinskunstbühne!

Alle weiteren Infos finden Sie auf unserer Website www.gnossi-heimat.ch